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Welcompose News

Quo Vadis Welcompose?

27.05.2014 | Olaf Gleba

Seit der Veröffentlichung der 0.9.6 Version von Welcompose sind nun schon fast 2 Jahre ins Land gegangen. Unabhängig davon, dass diese aktuelle Version in der Praxis klaglos läuft und sich nach wie vor im täglichen Einsatz bewährt, lässt es sich nicht leugnen, dass Teile der Software (sowie der Projekt-Homepage ;-)) etwas in die Jahre gekommen sind...

Standortbestimmung

In den letzten Jahren hat sich viel im Bereich Frontend-Entwicklung getan, die allgemeine Entwicklung von HTML/CSS hat große Sprünge gemacht und auch die Vielfalt der verfügbaren CM Systeme hat sich stark erweitert.

Das HTML/CSS/JS der Software spiegelt noch dem damaligen Stand wider. Dies ist schlicht nicht mehr zeitgemäß, verhindert den Einsatz aktueller Techniken und erschwert die Weiterentwicklung des Bedienkonzeptes. Es besteht also eine Situation, die für Entwickler wie auch für den Anwender unbefriedigend ist. Und auch die Konzeption des Programm-Core entspricht bis heute der ursprünglichen Konzeption.

Auf diesem Hintergrund muss ganz einfach das Ziehen der virtuellen Reissleine für eine grundsätzlichen Umbau von Welcompose, die wir gezogen hatten, erneut verhandelt werden: In wie weit macht die Weiterentwickllung von Welcompose Sinn, die auf dem jetzigen Core der Software basieren?

Und hier genau ist die Zwickmühle, in der ich als (mittlerweile alleiniger) Entwickler von Welcompose stecke: Zu gerne würde ich die Software konzeptionell auf neue Füße stellen, schrecke aber vor dem Aufwand zurück, den dies mit sich bringt. Oder nüchterner gesagt: es ist faktisch nicht möglich alleine den grundsätzlichen Umbau in einer sinnvollen Zeitspanne zu realisieren.

Der Ansatz, mich in der Weiterentwicklung vorerst ausschließlich auf das Frontend zu konzentrieren, ist auf den ersten Blick reizvoll. Was bleibt, ist das unbefriedigende Wissen, dass die Software zunächst in ihrem programmatischen Kern unverändert bliebe. Ein Auffrischen der Oberfläche ist prima, bleibt aber in gewisser Weise Kosmetik...

Welcompose bietet bspw. keine API, die es ermöglicht, der Software zusätzliche Funktionalität über eine Modul/Plugin-Schnittstelle zu erweitern. Zum anderen basiert Welcompose eben auf festen Seitentypen, die jeweils ein festgelegtes Set an Eingabefeldern vorsieht. Es war und ist nicht vorgesehen, diese flexibel erweitern zu können (außer man fühlt sich in der Lage, das Core der Software per Hand zu erweitern).

Zum damaligen Zeitpunkt waren unsere Entscheidungen sicherlich richtig, bzw. aus heutiger Sicht nachvollziehbar. Nichts des zum Trotz bedeutet sie eine Limitierung der Software.

Was bedeutet dies für die weitere Entwicklung von Welcompose?

Unabhängig von den o.g. Einschränkungen der grundsätzlichen Architektur von Welcompose,- sie ist nach wie vor gut skalierbar und stabil.

Viele aktuelle CMS Systeme bieten eine Fülle an Funktionalitäten, ggf. ein sehr flexibles API und sind über viele existierende Plugins umfassend erweiterbar. Was zwangsläufig zur Folge hat, dass die Bedienung solcher System u.U. sehr komplex sind und für einfache Projekte/Webauftritte nur bedingt eignen.

Mein Gedanke führte mich zurück zur Idee der Fokussierung auf das Frontend: Warum mit Welcompose nicht diese Nische besetzen (bzw. in ihr bleiben)? Ohne die Software konzeptionell immer weiter "wachsen" zu lassen (was ja aus o.g. Gründen eh zum scheitern verurteilt ist) - den Fokus auf die Weiterentwicklung der Bedienoberfläche legen. Und mit Hilfe aktueller Frontend Techniken den Anwendern (und auch mir selber im Arbeitsalltag ;-)) die Freude am Nutzen der Software zu erhalten.

Eine Simplifizierung auf allen Ebenen. Hierzu gehört neben der Software/dem Bedienkonzept auch die Projektseite und die Dokumentation. Keine Sorge, keine vorhandenen Funktionen von Welcompose würde wegfallen. Aber es gälte nicht mehr, Welcompose kontinuierlich größer, sondern immer wieder gezielt besser zu machen.

Ich würde mich freuen, wenn ihr in der eröffneten Diskussion im Forum Anregungen, Ideen oder/und Kritik postet.

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